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Dem unter Denkmalschutz stehenden Ahornblatt widerfuhr nach der Wende das gleiche Schicksal wie auch anderen letzten historischen Bauten ihrer Art. Es ist die Geschichte eines Skandals und ein Zeugnis der Ignoranz der Berliner Stadtplanung und Politik: Weil niemandem eine Nutzung des Gebäudes einfiel, verkaufte die Oberfinanzdirektion Berlin es 1997 an die Objekt Marketing GmbH.

Die Proteste  gegen die Tilgung eines Exempels der DDR-Moderne waren vehement. Auch die Berliner Architektenkammer widersprach massiv. Dessen ungeachtet erhielt der Investor eine Abrissgenehmigung für das Ahornblatt. Auch die Denkmalschutzbehörde fügte sich mit der Begründung, es gebe kein Nutzungskonzept und stimmte dem Abriss zu.

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