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June 07 2017

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Warum nicht einfach eine "Allee der Diskriminierten"?

Ein Afrikaforscher soll in Wedding gegen eine Sklavenhändlerin ausgetauscht werden. Eine Glosse über die Umbenennung von Straßennamen im Auftrag der politischen Korrektheit.

Im Afrikanischen Viertel, Berlin-Wedding, sollen einige Straßen umbenannt werden. Das Erbe des deutschen Kolonialismus soll getilgt werden. In dem diesbezüglichen Beschluss des Bezirksparlaments heißt es, gewisse Straßennamen stünden „mit dem heutigen Demokratieverständnis nicht mehr im Einklang“. Da erlaube ich mir den Hinweis: Das heutige Demokratieverständnis ist von heute, also heutig.

Menschen von gestern haben fast nie über ein heutiges Demokratieverständnis verfügt. Das konnten sie nicht, aus dem gleichen Grund, aus dem sie keinen Facebook-Account hatten. Im Grunde müsste man, unter dieser Prämisse, fast alles umbenennen, was nach einer Person heißt, die vor 1968 aktiv war.

Forschungsgeschichte in der Kolonialzeit

Betroffen ist unter anderem Gustav Nachtigal, der Stammvater der ethnografischen Feldforschung, ein weltweit bis heute respektierter Afrikaforscher. Er war von den afrikanischen Kulturen fasziniert, lernte zahlreiche Sprachen und kämpfte gegen den Sklavenhandel. Dass er deshalb öfter mal Ärger bekam, versteht sich von selbst. Zitat aus dem Lexikon: Nachtigal war „eine der wenigen Persönlichkeiten der Forschungsgeschichte, die den Afrikanern nicht als überheblicher, mit Rassenvorurteilen beladener Durchreisender gegenübertrat“.

Allerdings war er, zeitweise, in leitender Stellung bei der Kolonialverwaltung tätig. Übrigens ist auch der Hitler-Attentäter Graf Stauffenberg zeitweise in leitender Stellung bei der Nazi-Wehrmacht tätig gewesen, wieso heißen immer noch Straßen nach dem? Ein heutiges Demokratieverständnis hatte der auch nicht.

Die Allee der Diskriminierten

Stattdessen soll eine Weddinger Straße nach Nzinga von Matamba benannt werden. Königin Nzinga kam sehr wahrscheinlich durch die Ermordung ihres Bruders an die Macht. Sie trat zum Katholizismus über, um mit den Portugiesen politisch ins Geschäft zu kommen, die Holländer belieferte sie mit etwa 12.000 Sklaven pro Jahr. Es wird also, wenn alles planmäßig läuft, in Berlin einem Gegner des Sklavenhandels der Straßenname entzogen, um eine Straße nach einer Sklavenhändlerin zu benennen. Dies geschieht im Namen der politischen Korrektheit, denn die Sklavenhändlerin ist ja schwarz und eine Frau, eine starke Frau, genauer gesagt. Moment – wie nennt man das noch gleich, wenn man Personen vor allem nach ihrer Hautfarbe und ihrem Geschlecht beurteilt? Ich glaube, die Fachbegriffe heißen „Rassismus“ und „Sexismus“.

Nobody was perfect, Frau Nzinga so wenig wie Herr Nachtigal. Das Problem der Berliner Straßennamen kann man vielleicht am ehesten dadurch lösen, dass man nur noch nach Eigenschaften benennt, wie wäre das? Opferstraße. Allee der Diskriminierten. Gasse der gesunden Ernährung. Oder, warum nicht, Platz des himmlischen Friedens.

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June 06 2017

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June 03 2017

June 02 2017

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May 25 2017

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May 24 2017

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howlingmoondog:

Berlin notebook pages.

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May 21 2017

Schock-Studie: BER-Witze drohen auszugehen, bevor BER fertig ist

Wird die Fertigstellung des Berliner Flughafens eine weitaus ernstere Angelegenheit als bislang angenommen? In einer neuen Studie warnen Experten davor, dass schon in naher Zukunft sämtliche BER-Witze aufgebraucht sein könnten – und das Jahre, womöglich gar Jahrzehnte vor der Fertigstellung des Skandalflughafens ...[weiter]...

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G20 to hell - Körnerpark

Seit einigen Stunden schmückt die Wiese des Berliner Körnerparks eine markante Grünflächengravur: G20 TO HELL

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May 19 2017

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May 16 2017

Berlins schematischer U-Bahn-Plan und der wirkliche Linienverlauf
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May 12 2017

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May 01 2017

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April 26 2017

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Berlin

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April 19 2017

Update: Für alle, deren Eltern zu Besuch nach Berlin kommen

Die Erfolgsgeschichte meines Piratepads zum Elternbesuch in Berlin reißt nicht ab. Im Jahr 2010 habe ich das Dokument aufgesetzt und um Hilfe anlässlich des nahenden Berlinbesuchs meiner Eltern gebeten. Das hat umwerfend gut funktioniert: Innerhalb weniger Stunden und Tage wurden kollaborativ und konspirativ Tipps zusammengestellt, mit denen wir uns sicherlich einen ganzen Monat lang hätten vergnügen können.

Irgendwelche Eltern kommen ja immer nach Berlin; nach wie vor wird regelmäßig nach dem Link zum Pad persönlich gefragt und unpersönlich gegoogelt, und es kommen weiterhin neue Tipps dazu. Ich habe das Dokument jetzt generalüberholt: Kaputte Links raus, geschlossene Läden raus, neue Sachen rein, bissken Ordnung geschaffen. Und damit nicht irgendwer plötzlich mit Eltern aber ohne Tipps da steht falls das Pad mal im digitalen Nirvana verschwindet, lege ich hier eine neue Sicherheitskopie an.

Nach wie vor und mehr denn je gilt: Gerne ergänzen, ändern, hinzufügen, verschönern. Und weitersagen, an die anderen von Elternbesuchen betroffenen Berlinbewohner*innen. Am besten direkt im Pad: http://piratepad.net/dieelternkommen. Danke und viel Vergnügen!  

Huch, die Eltern kommen zu Besuch nach Berlin!
Kennt ihr auch oder? Was unternehmt ihr? Wie gestaltet ihr dieses Aufeinandertreffen für beide Seiten so entspannt wie möglich? Was zeigt ihr euren Eltern? Wo schickt ihr sie hin?

Ich suche Bespaßungsoptionen und Beschäftigungsmaßnahmen. Helft mir!

Ich möchte hier alle möglichen und unmöglichen Tipps sammeln, jeder kann eigene Ideen hinzufügen und sich beim nächsten Elternbesuch an den Vorschlägen anderer bereichern. Danke!

Zielgruppe sind Eltern ab 60 Jahre, kein überteuertes oder zu exklusixes Gedöns, eher bodenständig-bürgerlich-unsportlich.

Allgemeine Tipps

  • Tweets vorlesen. (Ha!)
  • Nicht das vorzeigen, was man selbst spannend findet. Die Eltern finden interessante Stadtteile rätselhaft und schmutzig („Sind wir schon da?“, „Hier wollen Leute wohnen?“), exotische Restaurants anstrengend („Gibt es das Sushi auch ohne rohen Fisch?“) und können auch bei gutem Willen nicht alles nachvollziehen, was das Kind schätzt („dieser FIL (nein! nicht immer korrigieren, es geht um den schauen FIL, den mit dem Sharky) war so schwer zu verstehen“). Außerdem sollen ihre Freunde und Nachbarn ja später auch verstehen, was sie erzählt bekommen („Reichstag“). Es läuft besser, wenn man alles willenlos mitmacht, was sie selbst vorschlagen, und sich höchstens bei der Wahl des Cafés für danach einmischt. Und gebt es zu, außer zur re:publica wart ihr doch alle noch nie im Friedrichstadtpalast! (Man kann daraus vermutlich lernen, dass wir alle gern das sehen wollen, was unseren Erwartungen entspricht, und nicht das eigentlich Neue und Interessante.)
  • Was dem Berlinbewohner wie ein Katzensprung mit der U-Bahn erscheint, ist für Eltern aus kleineren Orten eine Weltreise. Als Berlinbewohner blendet man die Fahrtdauer und die Hässlichkeit der Strecke irgendwie aus, aber Touristen bemerken beides und werden sich darüber beschweren. Lieber so planen, dass alle Ziele einigermaßen nah zusammen liegen und/oder den Eltern Fahrräder ausleihen. (Letzteres ging bisher gut über Callabike, 15 Euro pro Rad und Tag, aber seit die auf feste Fahrradstationen umgestellt haben, funktioniert es nicht mehr so.)
  • Die Möglichkeit zum Mittagsschlaf wird geschätzt; am besten vormittags Unternehmungen in Reichweite der Schlafstatt. Sonst sind sie abends müde und quengelig.

Sogenannte Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

  • Fernsehturm Alexanderplatz, inkl. Besuch im drehenden Restaurant – http://www.tv-turm.de/
    • Protipp: VORHER Tickets kaufen = keine Schlange
      • Superprotipp: Nachts!!!
  • Rotes Rathaus
    • Meine Eltern berichten begeistert von einer Sammlung dem Bürgermeister/der Stadt Berlin als Geschenk überreichter Scheußlichkeiten, die wohl im ersten Stock des Roten Rathauses ausgestellt ist. Der große Wappen-Saal kann von jedem besucht werden, ist ganz nett.
  • Marx/Engels-Denkmal (in der Nähe des Roten Rathauses, Richtung Nikolaiviertel)
  • Tour mit dem 100er Bus durch vom Alex zum Zoo. http://www.bvg.de/images/content/linienverlaeufe/LinienverlaufBus100.jpeg
  • Der 200er macht auch eine Rundfahrt. http://www.bvg.de/images/content/linienverlaeufe/LinienverlaufBus200.jpeg
  • Schifffahrt, Dampferfahrt, Spree- oder Brückentour
    • Stern und Kreis oder Riedel. Am besten die nächst gelegenste Station heraussuchen; z.T. fahren sie aber auch nur an einer ab. Riedel u. Stern & Kreis fahren beide von Jannowitzbrücke ab. Direkt am S-Bahnhof und zumindest bei Stern & Kreis mit Strandbar-Imitat. (naja, reicht, dass die Eltern in der Provinz dann erzählen können, „mir wared in son’ner Schdrandbaar!“)
    • Es gibt kurze (ca. einstündige) und längere Touren. Brückentour mit Riedel ist empfehlenswert (Spree->Landwehr->Spree, aber lang (ca. 3 Stunden).
    • Die einstündige Stern&Kreis-Fahrt (Abfahrt und Ankunft am Dom) ist voll mit „dieses Gebäude wird im Volksmund <frei erfundener Blödsinnsname> genannt“. Ihre Vorteile: eine Stunde ist für die meisten Besucher genug, danach langweilt man sich schnell, und der Text vom Band ist im Unterschied zu den Live-Moderationen, die ich bisher gehört habe, glasklar zu verstehen.
    • Es gibt wohl auch Dampfschifffahrten, ich habe mal privat eine mitgemacht, aber es muss die auch in organisiert geben, Berlin hat schließlich mindestens drei Dampfschiffe.
    • Dampferfahrt über die Havel, Anlegestelle Greenwichpromenade am Tegeler See http://www.berlin.de/tourismus/dampferfahrten/anlegestellen/2497229-2486252-greenwichpromenade-am-tegeler-see.html
    • Eine individuelle Bootstour mit einem Wassertaxi http://spreecab.de/
  • Historischer Hafen (Nähe Jannowitzbrücke), dort im „Deckshaus“ einkehren (winziges Café auf einem Schiff), aber: nicht immer geöffnet, vorher rausfinden.
  • Berliner Dom, inkl. Führung – http://www.berlinerdom.de/
  • Hackesche Höfe
  • Gedächtniskirche
  • Zitadelle Spandau http://www.zitadelle-spandau,de
  • Kudamm & Tauentzien (is ja für West-Eltern noch immer das Zentrum Berlins)
  • Funkturm
  • KaDeWe (ganz klar: die Spezialitätenabteilung; aber nur gucken!) Nein, auch essen!
  • Bierpinsel http://de.wikipedia.org/wiki/Bierpinsel
  • Reichstag, of course.
    • Kuppel: Vorher abchecken, da sie ein paar Mal im Jahr für eine Woche zwecks Fensterreinigung zumachen. Empfehlung: abends so 21:15 da sein. Ist leer und man hat eine Blick über das erleuchtete Berlin. Um 22 Uhr machen sie zu. (Protipp: Vorher anmelden: https://www.bundestag.de/besuche/kuppel.html, oder im Restaurant reservieren)
    • wenn man zufällig Mitarbeiter*innen im Bundesag kennt: direkt Besuchstermin ausmachen und durch den Hintereingang rein > beeindruckt immer
    • Achtung: Dank Terrorisdingshysterie gilt: Eine Besichtigung ist jedoch nur mit vorheriger Anmeldung möglich.
  • Nikolaiviertel („is ja so schön mit den alten Häuschen…“), Absteigen im http://www.georgbraeu.de/
  • Biosphäre Potsdam – http://www.biosphaere-potsdam.de/ und dann eine Planwagenfahrt durch Potsdam
  • Schloß Sanssouci
  • Eigener Arbeitsplatz/Coworkingspace/W-Lan-Café (kuck ma, hier arbeite ich!)
  • Treptower Park (am besten Sonntags, wenn die Ost-Senioren Tanztee haben), Insel der Jugend
  • Sowjetisches Ehrenmal (ist echt beeindruckend, russische Riesenarchitektur, Marmor, mit Stalin-Sprüchen)
  • Wuhlheide
  • Tierpark (da haben die Tiere mehr Platz als im Zoo). Ist viel weitläufiger als der Zoo, also man muss schon etwas lauffreudiger sein. Es gibt aber auch eine Bimmelbahn, die einen übers Gelände kutschiert. Bollerwagen kann man ausleihen.
  • Köpenick und der Müggelsee.
    • Wo dort am besten? – mit führerscheinfreiem Elektro- oder Motorboot durch die Kanäle schippern http://www.bootsverleih-spreepoint.de/start.htm der Bootsverleih liegt direkt zwischen Köpenick und Müggelsee, am Wochenende am besten 4-6 Wochen vorher buchen, in der Woche geht auch spontan
  • Marzahn, Allee der Kosmonauten; oder auch die Ecke „Storkower Straße“ (außerhalb des Rings)
  • Mal nach Neukölln/Kreuzberg, um zu zeigen, dass es da auf der Straße gar nicht so gefährlich ist, wie „man“ immer denkt (zB Naunynstraße, die angeblich „gefährlichste Ecke Deutschlands“) Rollberg is aber gefährlichererer!!! Soldiner Str. soll ja alles toppen…
  • Charlottenburg (kenne ich mich nicht aus, aber da soll viel los sein in der Ü60-Generation => z.B. Schloss Charlottenburg; ganz brauchbare Kulisse für Elternfotos) + sehr schöner Schlossgarten.
  • Gegenüber direkt Museum Berggruen: http://www.ausflugsziele-berlin.info/berlin/museum-berggruen/.
  • Um das Schloß herum viele leckere Restaurants, allerdings etwas teurer, bezahlbar und schön findet man am Klausener Platz eine halbe Ecke weiter. Man kann von dort auch die Danckelmannstr. in Richtung City zurück laufen und bekommt einen schönen Einblick vom alten Charlottenburg (das gefällt Eltern sehr!) bis zum Lietzensee.
  • Lietzensee: Da kann drumrum laufen, entspannen und auch auf einem Steg so etwas wie Biergarten erleben. Wenn dann die Füße noch nicht wund sind, empfehle ich das Weiterlaufen Richtung S/U Charlottenburg // Savignyplatz. Da wird es dann immer schöner (und teurer). Aber man bekommt ein schönes Gefühl für den alten Westen Berlins. Am Savignyplatz angekommen, gibt es zwei urige, sehr zu empfehlende Kneipen/ Wirtschaften, die typisch Berliner Küche zum günstigen preis anbieten, nämlich: http://www.zwiebelfisch-berlin.de/ oder http://www.dicke-wirtin.de/
  • Topografie des Terrors (Niederkirchstraße, beim Abgeordnetenhaus)
  • Das Museum unter dem Holocaustdenkmal ist interessant und in etwa einer Stunde zu besichtigen. Und das Holocaustdenkmal wollen die Eltern ja sowieso sehen.
  • Tempelhof!! Sowohl das ehemalige Rollfeld ablaufen (immerhin 2,8 km) auch Führungen im Gebäude (Tickets muss man wohl vorher im Internet bestellen)
  • Auf dem Tempelhofer Feld sind vor allem die Bürgergärten spannend und nett zum verweilen da ganz in der Nähe ist auch das sehr nette Café Engels http://www.qype.com/place/1909435-engels-Berlin
  • Irgendeine unterirdische Tour von Unterwelten-Berlin (Bunker, U-Bahnhöfe etc.) http://berliner-unterwelten.de/geschichte-der-berliner-flaktuerme.63.0.html, http://berliner-unterwelten.de/fuehrungen.3.0.html
    • oh ja! und vorher wikipedia lesen über die geister-u-bahnen! http://de.wikipedia.org/wiki/Geisterbahnhof
    • bei schlechtem Wetter sind die Schlangen dort (zumindest bei der Tour am S-Bahnhof Gesundbrunnen) ziemlich lang, besser vorher Tickets besorgen.
  • BVG U-Bahn Cabrio — (https://www.bvg.de/de/Service/Berlin-erleben/Detailansicht?newsid=262) (muss man lange vorher anmelden)
  • Das Gewimmel in der Kulturbrauerei des Wochenendnachts ist auch beeindruckend, wenn man empfänglich ist für sowas
  • anne Spree
  • Berlin Hi-Flyer; raus und rein schauen (http://air-service-berlin.de/weltballon/)
  • Spaziergang am Landwehrkanal, inkl. Bouleplatz zwi. Forster und Glogauer Straße, saisonal Samstag Markt, Sonntag Flowmarkt
  • Wochenmarkt (am Wochenende gibt es am Winterfeldtplatz einen schönen)
  • Markt am Maybachufer
  • über die Oberbaumbrücke laufen
  • East Side Gallery (Achtung, das Ding ist ein Denkmal und darf entgegen der Angabe in manchem Touri-Führer nicht bemalt oder sonstwie zerstört werden)
  • Frankfurter Allee: Gebäude im Zuckerbäckerstil
  • Oderberger Straße + Mauerpark (ich finde es, trotz Nicht-Mögens des Prenzlberg, ganz schön da in der Ecke), am besten Sonntags, ist auch Flohmarkt und Karaoke
  • im Café Morgenrot, Kastanienallee, ein vegan-vegetarisches Frühstück einnehmen
  • vom Brandenburger Tor ne Fahrradtaxe zum Haus der Kulturen der Welt, da rumkucken, nen Kaffe gegenüber der Kanzlerin trinken, zum Hauptbahnhof laufen, von dort mit der S-Bahn weiter
  • Goldelse am großen Stern. Top Blick über Wald!
  • Im Café Einstein kucken ob Politiker rumsitzen, die man aus dem Fernsehen kennt
  • Boros Sammlung http://www.sammlung-boros.de/ (soll großartig sein, aber 4 Wochen im voraus ausgebucht, rechtzeitig reservieren)
  • Bergmannkiez mit Marheineke-Markthalle („fast wie im KaDeWe, nur netter“) und Männergeschenkeladen auf der Bergmannstraße.
  • Auf den alten Gasometer in Schöneberg klettern. Tolle Aussicht! https://www.berlin.de/tourismus/insidertipps/3983429-2339440-fuehrungen-auf-den-gasometer-in-schoeneb.html Kostet 40 Euro/Person, aber Eltern haben in Berlin die Spendierhosen an ;) Tickets vorher buchen!
  • Nicht ganz so überteuerte und überfüllte Aussichtspunkte: Kollhoff-Hochaus am Potsdamer Platz http://www.panoramapunkt.de (5,50 € pro Person, schnellster Aufzug Europas – 24 Stockwerke in 20 Sekunden) und Cafeteria der TU Berlin im Telefunken-Hochhaus am Ernst-Reuter-Platz
  • Einmal von Unter den Linden aus die Wilhelmstraße runter bis zum Halleschen Ufer schlendern. Mehr deutsche Geschichte, als man an einem Tag fassen kann. http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelmstra%C3%9Fe_%28Berlin-Mitte%29
  • Die freien Berliner Fußgängertouren: http://www.newberlintours.com/nbt/ – 3-4 Stunden lang, sehr interessant und nur für Trinkgeld
  • Das Olympiastadion kann besichtigt werden, wenn gerade keine Veranstaltungen anstehen. Das leere Stadion ist ziemlich beeindruckend. http://www.olympiastadion-berlin.de/stadion-besucherzentrum/besichtigungen-und-fuehrungen.html
  • Das Zeiss Planetarium im Elternberg oder die Archenhold Sternwarte: http://www.astw.de/
  • St. Oberholz zeigen. (“Guck ma, da sitzen die Sklaven der Individualität.”)
  • Ortkundiger Spezialtipp, da kommste sonst nie drauf: mal aufs Parkdeck der Neukölln Arcaden hochfahren. Irre Aussicht..ja oder in der Bibliothek drinnen in der Glaskuppel (etwas lauschiger) – im Klunkerkranich eine Kleinigkeit essen / trinken auch schön. (Anm. d. Red. Als die Liste damals entstand, gab es den Klunkerkranich noch nicht mal. http://www.klunkerkranich.de/)
  • Verschiedene Sightseeing-Touren, die während der Wikimedia Conferene 2012 angeboten wurden. Kann man sich vielleicht was abkucken: http://meta.wikimedia.org/wiki/Wikimedia_Conference_2012/Sightseeing
  • Mit den Öffis durch Berlin: http://www.bvg.de/de/Service/Berlin-erleben/Ausflugstipps
  • wir waren heute im vietnamesischen Großmarkt und das kam gut an http://www.dongxuan-berlin.de
  • Gedenkstätte Berliner Mauer nahe Nordbahnhof (http://www.berliner-mauer-gedenkstaette.de/de/). Echte Mauer und Gefühl von Ost/West-Trennung. Danach entweder Mauerpark oder zum Cafe ins Alpenstück (http://alpenstueck.de/)

Gärten, Parks und sonstiger Grünkram

Mueseen, Kunst und Kultur

  • Naturkundemuseum – http://www.naturkundemuseum-berlin.de/
  • Museumsinsel; dafür ruhig einen ganzen Tag einplanen. Für nur ein paar Euro mehr gleich Tagestickets für die ganze Museumsinsel (wichtig: am Tag vorher kaufen mit time-slot, dann direkt an den Schlangen vorbei)
  • Da z. B. Pergamon-Museum, mit Markttor von Milet, http://de.wikipedia.org/wiki/Markttor_von_Milet
  • Sonderausstellungen checken!
  • DDR-Museum, http://www.ddr-museum.de/de (viele kleine Alltags-Erlebnisse)
  • Mauer-Gedenkstätte Bernauer Straße und das Museum gegenüber
  • und um die Ost-Sammlung komplett zu machen: Das Stasi-Museum in der Normannenstraße
  • Kreuzbergmuseum, http://www.fhxb-museum.de/ (Adalbertstraße, am Kottbusser Tor)
  • Technik-Museum, wenn Technik- oder Brauinteressierte Eltern dabei sind (Möckernstraße, Haltestelle Möckernbrücke)
  • Jüdisches Museum (Nähe Hallesches Tor; Dauerausstellung ist sehr groß, die Sonderausstellungen meist top!)
  • Otto Bock Science Center am Potsdamer Platz: http://www.sciencecenter-medicaltechnology.com/ – donnerstags bis sonntags, 10 – 18 Uhr, freier Eintritt und richtig gut! Mit interaktiven Installationen; man kann z. B. Rollstuhl fahren oder über eine Schlucht gehen (hört sich langweiliger an, als es ist ;)
  • Computerspielemuseum! http://www.computerspielemuseum.de/, „Versteht ihr mich jetzt?“
  • Museum der Dinge, Oranienstraße 29, http://www.museumderdinge.de/
  • Museum Neukölln im Britzer Schloss mit 99 sehr liebevoll zusammengetragenen  Neuköllner Dingen. http://www.museum-neukoelln.de/ausstellungen-99-neukoelln.php

Für die sportlich-junggebliebenen

Kaffee und Kuchen

Frühstück und Brunch

  • Viasko, vegan, auch Brunch, am besten reservieren. Kreuzberg, Nähe Kotti http://www.viasko.de/
  • Café Morgenrot, Kollektivbetrieb, vegan-vegetarischer Brunch zu Solipreisen. Prenzlauer Berg, Kastanienallee http://www.cafe-morgenrot.de/
  • Südblock, queer, im Sommer draußen sitzen und Leute rund ums Kotti kucken. http://www.suedblock.org/wp/
  • Wirtshaus Hasenheide – Jeden tag Brunch von 9-14h für 4€
  • Cafe Bastard – Reichenberger Strasse
  • Frühstücksetagere bei Anna Blume kommt immer super an http://www.cafe-anna-blume.de/
  • Fatma & Frieda, Neukölln Reuterkiez, köstlich, absolut elternkompatibel https://www.facebook.com/FatmaUndFrieda/
  • http://www.cafe-bilderbuch.de/ Schöneberg für Brunch
  • Sonntags großartiger Brunch im Pasternak, http://www.restaurant-pasternak.de/, mit allerhand russischen Fettigkeiten und überhaupt ungewöhnlichem Zeug, das man bei anderen Frühstücksbuffets nicht bekommt. Es wird ständig nachserviert, also keine welligen Käsescheiben nach 12. Aber um halb 11 spätestens da sein, sonst wirds knapp mit dem Platz. (Auch hierzu konnte ich die Eltern leider noch nicht überreden, das Konzept „Frühstücken gehen“ kommt für sie kurz vor Teufelsanbetung.)
  • Sonntags: Brunch am Freischwimmer, am Flutgraben

Essen gehen

  • Kreuzberg Bergmannkiez: Seerose (vegetarisch), Knofi (leckere Suppen etc) + Gemüse Kebab an der Haltestelle Mehringdamm (auf die Hand, http://mustafas.de/, mittlerweile ellenlange Schlange)
    • Kann man aber am Wochenende schon mal 30 min. auf seinen Döner warten…
    • Für den allerbesten Döner lohnt sich das verharren. Die Bergmannstraße ist mit der Marheineke-Markthalle am Ende sowieso fantastisch zum entlangspazieren und überall probieren.
  • Falafel essen (Dada Falafel in Mitte, Habibi am Winterfeldtplatz, Sahara in NK)
  • Baraka am Görlitzer Bahnhof – geiles ägyptisches Essen (Schawarma, Falafel, Aufläufe…)! http://baraka-berlin.de/
  • Kreuzberg 36: Yellow Sunshine (vegetarische/vegane Burger), http://www.yellow-sunshine.com/
  • Kreuzkölln Reuterkiez: Nansen http://www.qype.com/place/129459-Nansen-Berlin ja, das ist super. DONE. War leider heute eher enttäuschend.
  • Berliner Küche: Max und Moritz (Oranienstraße) oder Brauhaus Rixdorf (10 min. von S+U Hermannstraße)
  • TOMASA Kreuzberg. Direkt am Fuß des Viktoriaparks in Kreuzberg tolle neue deutsche Küche mit guten Getränken und lange offen. http://www.tomasa.de/kreuzberg/index.html
  • Mutter Hoppe (Nikolaiviertel, Mitte) .. wenn die Eltern von all dem Multi-Kulti genug haben, und was „anständig deutsches“ essen wollen http://en.mutterhoppe.de/
  • Savignyplatz (Cafés und Restaurats)
  • Restaurant-Kantine im Karstadt-Hermanplatz ganz oben, voll oll Berlin. Aber Außenterrasse und Ausblick auf den Platz. Nach 16h (oder so) gibts alle Schnitzel und sonstigen fleischigen Tagesgerichte zum halben Preis.
  • Toros-Pizza Oppelner Str, Kreuzberg36 – (wahrscheinlich) schwule Türken!
  • Burgermeister Burger unter der U1, Schlesisches Tor. http://www.qype.com/place/14918-Burgermeister-Berlin
  • Klassiker: Il Casolare, angeblich beste Pizza Berlins, für Erstbesucher: wie Italien. Aber in Kreuzberg am Kanal.http://www.qype.com/place/524-Il-Casolare-Trattoria-Berlin (Man wird allerdings auch original italienisch als Gast wie Dreck behandelt, leider mehrfach ausprobiert. Muss man mögen.)
  • Oder Il Ritrovo, der Ableger in Fhain. Super dünner Pizzaboden, nicht zuviel Käse, frische Zutaten und hmmmm Tiramisu!
  • Mao Thai, Wörtherstr. — einer der besten Thais in der Stadt, Reservierung empfohlen (wirklich? vor einem Jahr extrem begeistert – jetzt extrem enttäuscht)
  • Mitte: Wenn sie etwas experimentierfreudig sind: Dunkelrestaurant http://www.noctivagus.com/ oder http://www.unsicht-bar-berlin.de/unsicht-bar-berlin-v2/de/html/home_1_idee.html
  • Prenzelbergs bestes Sushi KY http://www.sushiky.com/ Oderberger Straße 40 10435 Berlin 030 44058969
  • Mitte: Bestes Wiener Schnitzel http://www.boetzow-privat.de/ Tucholsky/Linienstrasse
  • Taverna Ousies in Schöneberg, nahe U-Bhf Eisenacher Str, aber wenn dann mit Tisch reservieren
  • Brecht-Keller nahe Oranienburger Str
  • Bei Lutter & Wegner ist ebenfalls das beste in Berlin ;) http://www.l-w-berlin.de/ Am Gendarmenmarkt
  • In der Deponie in den S-Bahn-Bögen kann man nett essen. Schon mit Eltern 60+ erfolgreich ausprobiert ;)
  • Pizzeria Trattoria Libau in F’hain, Libauer Straße. Absolut tolle Steinofen-Pizza. Sehr nette, schnelle Bedienung. Abends am WE reservieren
  • Konnopkes Imbiss, das Oridschinal! http://konnopke-imbiss.de/
  • Solar Berlin, der Aussicht wegen http://www.solarberlin.com/
  • Cafe Jacques am Maybachufer („lecker!“, „urig!“, „kreuzberg!“, „guter wein!“)
  • Wenn die Eltern gerne und viel zahlen: Maxwell, Ackerstraße. http://www.mxwl.de/ (lecker aber scheißteuer)
  • Good Friends auf der Kantstrasse, einer der besten Chinesen (Kantonesisch) in Berlin, günstiger als Ming Dynastie
  • Cookies Cream, unbeschreiblich lecker; unbedingt zum Abschluss ein Glas Wodka-Rhabarbersaft probieren!
  • Teuer, aber toll: der Japaner im Europacenter, http://www.daitokai.de. Mehrgängiges Menü ohne Getränke so was wie 50 oder 70 Euro pro Person, aber dafür bekommt man einen eigenen Koch, der alles live am Tisch zubereitet, und auch sonst ist alles ganz großartig. Reservierung erforderlich. (Ich konnte meine Eltern bisher allerdings noch nicht dazu überreden, noch nicht mal mit dem Angebot, selbst zu zahlen.)
  • das super-geniale französische Restaurant La Bonne Franquette. Toller Service, fantastisches Essen, echter Berlin-Charme – zwar etwas teurer, aber jeden Cent wert http://labonnefranquette.de/
  • Herr Rossi, Winsstraße 11, Pberg
  • 3 Schwestern im Bethanien > Geschichte des Hauses, vllt gibt’s ne Ausstellung im Kunstraum, + schöner Speiseraum; es gibt ein Mittagsmenü
  • Essen auf dem ankernden Schiff: von Loon Restaurantschiff im Urbanhafen
  • Tire Bouchon, Schönleinstraße 10, Graefekiez. Italienisch. Große Portionen, gute (sehr dünne!) Pizza, semiguter Wein.
  • Sfizy: vegane Pizzeria in Neukölln: http://sfizy.vegspress.de/
  • La Mano Verde – Das pflanzliche Gourmet-Restaurant http://www.lamanoverdeberlin.com/index.html
  • Gasthaus Figl, Hasenheide – Essen aus dem verwunschenen Gebiet zwischen Italien und Österreich http://www.gasthaus-figl.de/ Eine Mischung aus Flammenkuchen und Pizza sozusagen
  • Chen Che – Sehr gute traditionelle, norvietnamesische, authentische Küche. Behaupte ich als in Deutschlang geborene Halb-Südvietnamesin! http://www.chenche-berlin.de/
  • Nähe Potsdamer Platz: Stadtklause, Bernburger Straße 35, 10963 Berlin-Kreuzberg Telefon: 030-51056381 http://www.stadtklause.de/ Küche: rustikal, Preise durchschnittlich, im Keller 2 Ausstellungen: ehemaliger Anhalter Bahnhof, ehemalige Philharmonie (beides in unmittelbarer Nähe)
  • Schnitzelei, Röntgenstraße 7,10587 Charlottenburg. Dort gibt es „deutsche Tapas“, Kleine Häppchen deutscher Küche von Currywurst bis Kassler mit Sauerkraut, die gemischt bestellt werden können. Eignet sich besonders für ausländische Gäste.
  • Mirchi in der Oranienburger Straße (nach dem Museumsbummel)

Trinken gehen

Unterbringung der Eltern (wenn man nicht putzen will, auf 12 qm wohnt oder die Aufstehgewohnheiten der Eltern nicht teilt):

Abendprogramm

Links für alles mögliche:

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April 15 2017

Dem unter Denkmalschutz stehenden Ahornblatt widerfuhr nach der Wende das gleiche Schicksal wie auch anderen letzten historischen Bauten ihrer Art. Es ist die Geschichte eines Skandals und ein Zeugnis der Ignoranz der Berliner Stadtplanung und Politik: Weil niemandem eine Nutzung des Gebäudes einfiel, verkaufte die Oberfinanzdirektion Berlin es 1997 an die Objekt Marketing GmbH.

Die Proteste  gegen die Tilgung eines Exempels der DDR-Moderne waren vehement. Auch die Berliner Architektenkammer widersprach massiv. Dessen ungeachtet erhielt der Investor eine Abrissgenehmigung für das Ahornblatt. Auch die Denkmalschutzbehörde fügte sich mit der Begründung, es gebe kein Nutzungskonzept und stimmte dem Abriss zu.

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April 14 2017

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Side-by-side comparison of the Berlin and Pyongyang metros, both of which run the same train
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April 05 2017

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Die Quadriga
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April 01 2017

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Fotographiert am 14. September 2013 frühmorgens am Berliner Hauptbahnhof. Die ohnehin dystopische Botschaft dieser unverhohlenen Propaganda verdichtete sich durch Nebel, Architektur und Menschenleere zu einer sehr beklemmenden "Abwesenheit von Menschlichkeit".

Ein Zustand, der als prägendes Merkmal merkelscher Herrschaft zu gefrieren droht.

"Absence of Humanity"
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Schweinderl