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September 24 2017

Vertuschung 2.0: Im Fall Amri erlebt man dieselben Methoden wie beim NSU-Skandal



Der Untersuchungsausschuss in Berlin ist mit massiven Widerständen seitens der Polizei konfrontiert

Den Bericht gibt's hier. 

Die SPD-Fraktion sieht darauf hin von weiteren Fragen ab, um den Zeugen “nicht noch mehr in Schwierigkeiten zu bringen” (Frank Zimmermann). Die CDU-Fraktion schließt sich an.

Ja, dann…

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September 19 2017

„… und Zitronenfalter falten Zitronen …“



Ist es technische Inkompetenz und De Maizière weiß gar nicht, was er da erzählt?! Oder verkündet der Innenminister Maizière bewusst diesen Unsinn, weil er Medien und Öffentlichkeit für dumm genug hält, ihm das abzukaufen?! Am 24.8. hat er sich am Berliner S-Bahnhof Südkreuz, wo seit drei Wochen ein Testprojekt zur Gesichtserkennung läuft, ein Bild gemacht. Und dabei kundgetan: „Videoüberwachung ist sehr wichtig, um Straftaten im Nachhinein aufzuklären. Durch diese neue Technik werden Unbeteiligte nicht zusätzlich gespeichert. Innerhalb von Sekunden [sic?!] wird nur abgeglichen, ob sie in einer Fahndungsdatei stehen. Und nur in einem Trefferfall wird die Person gespeichert und dann hoffentlich verhaftet….“ [1].

Ah, ja! Wirklich?!

Wenn das Wörtchen „Wenn“ nicht wär …

Was De Maizière da erzählt, wäre – vielleicht – so,

  • wenn – gerade nach Terroranschlägen – von allen Verdächtigen dieses Anschlags sehr zeitnah verwertbare Fotos vorhanden wären,
  • wenn diese Fotos ebenso zeitnah in der richtigen „Fahndungsdatei“ eingespielt wären,
  • wenn diese Fahndungsdatei gekoppelt wäre mit dem Gesichtserkennungs-Auswertungssystem,
  • wenn zigtausende von Videokameras an zu überwachenden Verkehrsknoten, in Bahntunnels, auf Straßen und Plätzen – auch bei Regen und Dunkelheit – eine für die Auswertung ausreichende Bildqualität liefern würden, was die derzeit installierten Kamerasysteme nicht tun,
  • wenn alle diese Kameras über ultraschnelle und sichere Datenleitungen mit dem Gesichtserkennungs-Auswertungssystem verbunden wären,
  • und wenn dieses Gesichtserkennungs-Auswertungssystem die Leistungsfähigkeit besäße, zigtausende von Bildern, die u.U. gleichzeitig auflaufen „innerhalb von Sekunden“ mit den zigtausenden von Vergleichsbildern in der „Fahndungsdatei“ abzugleichen.

WENN alle diese Voraussetzungen erfüllt wären, ja dann KÖNNTE die Person vielleicht verhaftet werden. VORAUSGESETZT,

  • sie bleibt dort, wo sie aufgenommen wurde und wartet,
  • bis über die [welche eigentlich?] Alarmierungskette
  • eine verfügbare Streife [welcher Bundes- oder Länderpolizei eigentlich?] in Marsch gesetzt ist,
  • die relativ zeitnah, also nicht erst nach 30 oder mehr Minuten
  • am Ort der Aufnahme eintrifft,
  • dort den Gesuchten noch antrifft
  • UND verhaftet.

Warum das so ist und wie Gesichtserkennungssoftware eigentlich funktioniert, haben wir in einem eigenen Artikel [2] zusammengefasst.

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September 18 2017

3179 4a14 600
a red door and i want to paint it black
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September 17 2017

1051 2b7a
Berlin



Hamburg
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7872 b8a5 600
Martin-Gropius-Bau.
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Mulackstrasse 37, Berlin
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September 13 2017

September 12 2017

3024 a570 600

Freundliche grüße aus S41 ab richtung Ring
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September 11 2017

Die Cyber-Einheit der Berliner Polizei
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September 08 2017

"Rettet die Grundrechte!": Breites Bündnis ruft zu Demo gegen Überwachung

Am Samstag soll in Berlin ein "Fest der Grundrechte" nebst Protestzug stattfinden, um kurz vor der Wahl ein Zeichen "gegen die freiheitsfeindliche Politik der großen Koalition" der vergangenen Jahre zu setzen.

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Mängel in der Datenschutzorganisation – Aufsichtsbehörde überprüft BVG

Der öffentliche Nahverkehr in Berlin, die BVG, ist hauptsächlich aufgrund von Verspätungen oder wegen ihrer durchaus kreativen Werbekampagnen in den Medien. Die Aufmerksamkeit der Berliner Beauftragte für den Datenschutz erlangte die BVG nun allerdings aufgrund negativer Presseberichte über den dort praktizierten Datenschutz. Zeitungsartikel, nach denen Führungskräfte unbefugt Zugriff auf sensible Mitarbeiterdaten erhalten haben, gaben Anlass für eine Betriebsprüfung der Aufsichtsbehörde. Die Pressemitteilung ist interessant, da sie Mängel in der Datenschutzorganisation aufzeigt, die vermutlich in vielen Unternehmen vorhanden sind.

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September 07 2017

https://www.taz.de/taz-Serie-Marzahn-Hellersdorf/!5432175/

Sozialkaufhaus „Wird noch gebraucht“: Blumberger Damm 16, 12683 Berlin
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September 06 2017

August 29 2017

August 28 2017

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August 27 2017

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August 25 2017

CC-BY-NC 2.0 freeeda

Minister de Maizière für flächendeckende biometrische Videoüberwachung

Bundesinnenminister Thomas de Maizière erschien heute zu einem Ortstermin am Bahnhof Südkreuz in Berlin, um sich erläutern zu lassen, wie die derzeit dort getesteten biometrischen Gesichtsscanner funktionieren. In der ersten Testphase wird aktuell an freiwilligen Personen erprobt, ob ihre Gesichter von den installierten Systemen erkannt werden. Laut Pressemitteilung sollte ein internes Gespräch mit der Bundespolizei den Minister informieren und ihn in die Technik zur automatisierten Gesichtserkennung einweisen.

...

Pflichtschuldig war sich der Minister dann auch schon heute sicher, die gerade erst getestete Technik sei potentiell ein „unglaublicher Sicherheitsgewinn“.

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Bundesregierung: Test am Südkreuz wird auf jeden Fall ein Erfolg

Beim Pilotversuch am Überwachungsbahnhof Südkreuz ist der Bundesregierung egal, wie gut die Kameras die Gesichter der Menschen erkennen werden. Das geht aus den Antworten zu einer kleinen Anfrage hervor, welche die grüne Bundestagsfraktion anlässlich des Versuchs gestellt hatte.

In der Antwort der Bundesregierung heißt es:

Ein erfolgreiches Erprobungsergebnis ist nicht abhängig von konkreten Erkenntnisraten. Aus Sicht des Bundesministeriums des Innern liegt ein erfolgreiches Erprobungsergebnis vor, wenn ein signifikanter Mehrwert für die polizeilichen Aufgaben der Bundespolizei festgestellt werden kann.

Die Frage nach einem Erfolg oder Misserfolg stelle sich gar nicht, denn „der Test wird Erkenntnisse darüber bringen, ob die heute vorhandene Technik unter realen Bedingungen eine Gesichtserkennung im Bahnhofsumfeld bereits ermöglicht. Vor diesem Hintergrund wird der Test in jedem Fall wertvolle Erkenntnisse liefern“.

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Automatische Gesichtserkennung: Bundesdatenschutzbeauftragte fordert Stopp des Berliner Pilotprojekts

Die Bundespolizei sollte den Test zur biometrischen Gesichtserkennung per Videoüberwachung am Berliner Bahnhof Südkreuz aussetzen, verlangt Datenschützerin Andrea Voßhoff. Innenminister de Maizière verteidigt die Initiative.

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